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Hier eine Auswahl von Meinungen und Erfahrungen, die uns im Laufe der letzten Zeit erreicht haben, wenn Sie sich ebenfalls äußern möchten, senden Sie Ihren Beitrag einfach per Post:
(OAIP, Postfach 36 46, D-7426 Heilbronn, Deutschland)
oder
E-Mail an OAIP!
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Anmerkungen:
Auf die Nennung von Namen und Orten wurde verzichtet, möchten Sie Ihren Namen genannt haben, bitte teilen Sie dies in Ihrem Beitrag mit!
Ebenso bitten wir um Beachtung, daß es sich bei den veröffentlichten Aussagen ausschließlich um
Fremd-Äußerungen handelt!



Eine Gruppe von Mitarbeitern einer Beschützenden Werkstätte verfaßte folgenden hier in Auszügen wiedergegebenen Leserbrief:

„Als wir, eine 18-köpfige Gruppe einen Discobesuch in einem Nachbarort unternahmen, wurden wir zunächst einmal eingehend von den Besuchern des angrenzenden Bistros gemustert.
Einige der Gäste fanden uns offensichtlich amüsant, andere versuchten sogar einzelne Behinderungen zu imitieren. Noch plumper wurden wir vom Türsteher begrüßt. Dieser lachte uns verhohlen aus.
Traurigerweise ist solch ein Verhalten nicht unüblich, so dass wir die Diskothek trotzdem betraten. Es wurde ein schöner Abend mit guter Musik und ausgelassenem Tanz
. Die Meinung der Verantwortlichen der Diskothek, dass wir mit unserer Anwesenheit andere Gäste zum Gehen veranlasst haben schockierte uns. Hinzu kam die Frage, ob wir in den Discos unserer Heimatstadt keinen Zutritt hätten?“
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Ich teile die Formulierung „BESTIE HOMOSAPIENS“, die auf der Seite PROLOG zu finden ist.
Seit meiner Schulzeit werde ich wegen meines Übergewichts gehänselt, auch ich meide mittlerweile den Kontakt mit der Öffentlichkeit.“
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„Durch einen Arbeitsunfall erlitt ich starke Verbrennungen, die Narben sind leider immer noch sichtbar, besonders Kindern macht es eine große Freude sich über mich lächerlich zu machen und Begriffe wie „Frankensteins Monster“ nachzurufen.“
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„Sich mit einem mongoloiden Kind in die Öffentlichkeit zu begeben, bedarf leider einer großen Überwindung, die ständigen Beobachtungen und Beleidigungen rauben einem den letzten Nerv, die das nicht unterlassen können sollten doch lieber dankbar sein, dass sie gesund geboren wurden.”
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„In meiner Funktion als Betreuerin von geistig behinderten Jugendlichen werde ich häufig Zeuge wie intolerant sich sehr viele „Mitmenschen“ gegenüber Behinderten benehmen, das reicht von deplazierten Kommentaren bis zu Aufforderungen eine Gaststätte zu verlassen, da der Anblick kranker Menschen einigen Gästen den Appetit verderben könnte.“
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HIER EIN BRIEF, WELCHES DAS “NOSEGIRL” ERREICHTE:
(Danke für die Genehmigung, ihn zu benutzen!)

“Ich habe eine schwierige Zeit mit dem Starren, spöttischen Bemerkungen und den andauernden Bemerkungen wegen meiner langen Hakennase fertig zu werden.
Ich halte nicht viel von plastischer Chirurgie. Die Witze über meine Nase, beinahe jeden Tag, ließen mich zu einer Einsiedlerin werden, die vor Angst das Haus nicht mehr verlässt.”

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Brief per E-Mail, ohne Namen und E-Mail-Adresse:
(Originaltext, ohne Korrekturen)

    Seit ich denken kann wurde ich wegen meiner Hässlichkeit mit negativen Projektionen regelrecht erschlagen.
Auf der anderen Seite sah (und sehe) ich, wie positiv man schöne Menschen konnotiert und wie ihnen sofort blindlings vertraut wird - Menschen, die z.T. hinter dem Rücken lästern, hochmütig und gefallsüchtig sind. Aber all dies wird bei ihnen anscheinend nicht wahrgenommen, denn schöne Menschen gelten allgemein als unschuldig, gut und liebenswert.
Ich hatte einmal so eine schöne "Freundin". Als wir eine Meinungsverschiedenheit hatten, weil ich nicht alles gut fand, was sie tat - hetzte sie regelrecht alle unsere "Freunde" gegen mich auf.
Unsere Freunde, über die ich - ungelogen - niemals ein böses Wort verloren hatte und über die sie so gerne herzog. Diese Menschen stellten sich ausnahmslos alle auf ihre Seite, denn sie war ja süß und unschuldig. Sie wusste genau um ihre Wirkung auf andere und manipulierte, wo sie nur konnte. Da die Menschen sie aber - blind vor lauter sehen - sofort ins Herz schlossen, hatte sie auch nie das Bedürfnis, etwas an sich ändern zu müssen.
Obwohl sie kein Mitgefühl hatte, nahm man sie als herzlich wahr - es reichte, den süßen Mund zu einem "Knips"-Lächeln hochzuziehen, und schon war man begeistert. Sie fühlte sich anderen in jeder Hinsicht überlegen, was viele - leider - durch ihre Schwärmerei für sie noch bekräftigt haben.
Es schien ganz so, als gehöre sie einer besseren "Rasse" an, die es vor der minderwertigen" Rasse (der hässlichen) zu schützen galt. Solche Dinge beobachte ich jeden Augenblick, jeden Tag, aber inzwischen habe ich resigniert. Die Menschen sind einfach zu faul zum Denken...

 

......wird fortgesetzt!!!  

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