“DIE WICHTIGKEIT DER ÄUSSEREN ERSCHEINUNG IM TÄGLICHEN LEBEN” Lesen Sie über einige Forschungsergebnisse zu diesem Thema.
Immer häufiger werden in unserer modernen Zivilisation für jede Bevölkerungsgruppe und jede erdenkliche Situation des Lebens
Studien und Statistiken in Auftrag gegeben. Dadurch wissen wir nun endlich, wie viele Stunden unserer Existenz wir vor dem Fernseher verbringen, oder wie oft Erwachsene durchschnittlich ihre Unterwäsche
wechseln. Aber es gibt auch Forschungen zu weitaus ernstzunehmenden Themen, so z.B. über die
“DIE WICHTIGKEIT DER ÄUSSEREN ERSCHEINUNG IM TÄGLICHEN LEBEN”.
Beginnen wir unsere Betrachtung bei den Allerjüngsten: Studien belegen, dass
hübschere Babys im Allgemeinen von der Gesellschaft eine bessere Behandlung erfahren, sowie von ihren Müttern mehr Aufmerksamkeit und Liebe erhalten, als dies unscheinbareren Säuglingen zu Teil wird. In
der Regel führt diese Bevorteiligung dazu, dass sich diese Neugeboren schneller und vor allen Dingen besser entwickeln. Andererseits sollen schon Kleinkinder die Fähigkeit besitzen, einer Person nur
aufgrund der Erscheinung spezielle Charaktereigenschaften zuzuordnen. Untersuchungen zeigen, dass sich Babys instinktiv zu schönen Menschen hingezogen fühlen, weil sie sich von diesen möglicherweise mehr
Nettigkeiten versprechen. Dies bestätigt auch die Feststellung, dass Säuglinge viel länger über Fotos, auf denen hübsche Menschen abgebildet sind, verweilen, aber eindeutige Zeichen der Ablehnung erkennen
lassen, wenn sie mit weniger ästhetischen Darstellungen konfrontiert werden. Wenn dann eine junge und gutgeratene Person, die schulische Ausbildung beendet hat, besitzt sie schon aufgrund ihrer positiven körperlichen Attribute weitaus bessere Chancen eine interessante und gutbezahlte Anstellung zu finden.
Bewerben sich zwei gleichwertig qualifizierte Kontrahenten für dieselbe Stelle, so wird erfahrungsgemäß immer der besser aussehende Arbeitsuchende verpflichtet.
Ein möglicher Grund ist die Tatsache, dass unattraktive Personen in allen Bereichen, besonders im Arbeitsleben, diskriminiert werden. Dabei spielt es
meist keine Rolle, ob man als zu hässlich, zu übergewichtig oder zu behindert angesehen wird, um noch das Prädikat “Durchschnittsmensch” zu erhalten!
Eine weitere Ursache besteht darin, dass schönen Menschen mehr Selbstbewußtsein und Führungsqualitäten zugesprochen werden, und somit für den Arbeitgeber als wertvoller angesehen wird.
In einer 1993 von zwei amerikanischen Wirtschaftswissenschaftlern veröffentlichten Studie heißt es, dass gutaussehende Mitarbeiter bis zu 12%
mehr verdienen, als solche, die nur über eine durchschnittliche Erscheinung verfügen. Ein attraktives Äußere ist besonders im Dienstleistungssektor erwünscht,
meist sogar eine Voraussetzung, um in dieser Branche bestehen zu können. Kunden von Cafés, Restaurants, Eisdielen, etc. legen neben Höflichkeit ebenso großen Wert auf ansehnliches Bedienungspersonal.
Dieses Ergebnis hat folglich zur Konsequenz, dass zunehmend nur noch attraktive Bewerber eingestellt werden, um damit den Wünschen der Gäste zu entsprechen, was wiederum ein
Ansteigen des Gewinns zur Folge hat.Ähnlich wie im Arbeitsleben so vollzog sich auch in der Politik ein Wandel.
Wurde die Fähigkeit und Wählbarkeit eines Kandidaten noch vor Jahren primär an seinen Tugenden, Leistungen und Schwächen gemessen, haben im medialen Zeitalter solche Faktoren eindeutig an Bedeutung eingebüßt.
Rein körperliche oder antrainierte Attribute, wie Auftreten, Jugendlichkeit, Schönheit und Sportlichkeit, sind laut Erhebungen, für den heutigen bildorientierten Wähler entscheidender.
Damit soll versucht werden, wie schon bei Kleinkindern festgestellt wurde, dass auch Erwachsene von erhaltenen visuellen Informationen automatisch auf mögliche Charaktereigenschaften schließen sollen.
Somit hätten heutzutage ehemals große Staatsmänner, wie Konrad Adenauer,
Winston Churchill, Dwight D. Eisenhower oder Charles deGoul, wenig Chancen auf einen Wahlsieg, wenn ihre Gegenkandidaten Gerhard Schröder, Tony Blair, Bill Clinton hießen.
Gerade in den USA fällt es mitunter nicht gerade schwer, einen erfolgreich bestandenen politischen Wahlkampf mit dem Gewinn eines Schönheitswettbewerbs zu vergleichen. Und wie verhält es sich bei Gericht?
Zwar ist die Göttin des Rechts, Justitia, blind, doch werden Urteile bekanntlich von sehenden Mitbürgern gefällt, welche leider nicht von Vorurteilen frei sind. Handelt es sich bei dem Angeklagten um alles andere als einen Adonis,
muss dieser mit beachtlichen Nachteilen und möglicherweise höheren Strafen rechnen. Einem gutaussehenden Missetäter dagegen werden weitaus bessere
Chancen auf einen Freispruch oder Milde bei der Urteilsverkündigung zugesprochen. Es ist für Richter und Juroren schwer nachvollziehbar, dass eine solch
hübsche Frau oder Mann in der Lage sein soll, eine derartige Tat begangen zu haben. KURZ UND BÜNDIG:
° Bis zur 4. Klasse hatten oder haben 80% der amerikanischen Mädchen eine Diät.
° 90% aller Mädchen im Alter von 3-11 Jahren sind im Besitz einer Barbie Puppe (das Spielzeug mit dem perfekten Körper und Gesicht).
° 69 % aller weiblichen amerikanischen TV Darsteller sind schlank, nur 5% sind übergewichtig. ° Ungefähr jeder 10. Werbeclip im Fernsehen hat einen d i r e k t e n Bezug zum Thema Schönheit.
° Nachdem Stanford Studenten Frauenmagazine gelesen hatten, waren einer Studie zufolge, 69% mit ihrem eigenen Aussehen unzufrieden. ° Mehr als 5 Millionen Amerikaner leiden an Essstörungen.
° Nach einer neuen Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsmedizin und Diätetik (DIET) leiden in Deutschland 700 000 Menschen an Magersucht oder einer Fress-Brech-Sucht (Bulimia nervosa).
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